Nun sind wir endlich wieder auf unserem Campingplatz eingekehrt. Wir sind fix und fertig und daher fallen mir beim tippen fast die Augen zu. Wir wollen euch trotzdem noch unsere Eindrücke von diesem ersten Spiel der diesjährigen EM berichten.
Gegen 15:00 Uhr bekamen wir, ohne Witz, von 11 Taxigesellschaften einen Korb da alle Großraumwagen unterwegs waren. Nun musste relativ schnell Plan B her. Ein netter Campingplatz-Mitarbeiter, namens Pierre, brachte uns bis zur nächsten Zughaltestation. Ganz nach dem Motto: "Hinten drei, vorne drei".
Nach 40 Minuten Zugfahrt waren wir dann letztendlich an der Haltestelle "Saint Denis" - Spielort der heutigen Begegnung.
Auf der kompletten Fahrt und auch am Spielort selber konnten wir noch keine großen Emotionen, Fangesänge oder Trikots erkennen. Relativ schnell haben wir es uns in einem kleinen Kiosk gemütlich gemacht wo die Bierpreise noch in Ordnung waren.
Wir platzierten unsere Zaunfahne und beobachteten das Treiben auf der Straße. Unter den immer mehr werdenden Fans mischten sich unzählige uniformierte und schwer bewaffnete Polizisten.
Gegen 19:00 Uhr machten wir uns dann die letzten Meter auf zum Stadion. Einige Erinnerungsbilder mit den Rumänen und Franzosen, und dann noch schnell einen Snack auf die Hand.
Was eindeutig übertrieben ist und gar nicht geht sind mal wieder die Preise von der UEFA rund um das Komplette Stadion. Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dass diese Geldgeier für ein Sandwich 8€ haben wollen und für ein alkoholfreies Bier mussten wir 7€ auf den Tisch legen. Irgendwo sind Grenzen und da machen wir nicht mit.
Ein, für den neutralen Zuschauer, total spannendes Spiel inkl. super Stimmung auf den Rängen sowohl von den Franzosen als auch der Rumänen. Dazu ein Traumtor von Payet und wir waren zufrieden. Frankreich gewinnt 2:1 und hat damit einen Traumstart nach Maß zu verbuchen.
Zum Thema Sicherheit will ich gar nicht viel sagen, nur soviel: Wir fühlten uns zu jeder Zeit sicher, die Franzosen hatten alles im Griff, keine Zwischenfälle sind uns bekannt.
Beim Stadioneinlass war auch kein große Wartezeit und zusätzliche Kontrollen notwendig. Ausschließlich ein Sprengstoffspürhund hat uns kurz nochmal genauer unter die Lupe genommen.
Ein gelungener Tag für den Fußball und für uns. Damit verabschieden wir uns und sagen Gute Nacht.
Morgen geht es dann Ca. 300 Kilometer Richtung Norden nach Lille.






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